Buchtipps der Städtli-Bibliothek

 

Aktueller Buchtipp:

Buchcover: Köstlich backen für kalte Tage

Köstlich backen für kalte Tage

Kaum wird es draußen kälter, steigt unsere Lust auf köstliches Gebäck, Zimtduft und warme Kuchen. Und nie macht es so viel Spaß zu backen wie in dieser Jahreszeit.

In diesem Buch sind Rezepte für kalte Tage gesammelt: Ob Zimtwaffeln mit Punschkirschen zum Frühstück, Walnuss-Karamell-Schnecken oder Birnen-Cheesecake mit Knusperstreuseln für die Kaffeetafel, Geschenkideen wie Punschkuchen im Glas oder Bananen-Schoko-Ecken, begleitet von einem heißen Trauben-Zimt-Punsch.

Köstliche Backideen für Herbst und Winter mit Rezepten für die Advents- und Weihnachtszeit. Die köstlichsten Naschereien für alle Gelegenheiten: für die Kaffeetafel, zum Verschenken oder für das echte Weihnachtsmarkt-Feeling zu Hause.

Andrea Natschke-Hofmann: Köstlich backen für kalte Tage, Thorbecke, 136 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.12.2022


Bisherige Buchtipps:

Buchcover: Die letzten Tage unserer Väter

Die letzten Tage unserer Väter

1940 verlässt der junge Paul-Emile überstürzt seine Heimatstadt Paris. Nicht einmal sein Vater weiß, wohin er geht. Denn Paul schließt sich einer geheimen Spionageeinheit an, die Winston Churchill ins Leben gerufen hat. Mit einer Handvoll französischer Freiwilliger, Stan, Gros, Flaron, Cucu und Laura, lehrt man ihn die Kunst des geheimen Krieges.

Die Aufträge sind gefährlich, und die Missionen scheinen nie zu enden. So wird ihnen die Gruppe zur zweiten Familie, in der Loyalität, Sicherheit, Freundschaft und Liebe alle zusammenschweißen. In der Hoffnung, gemeinsam die letzte Mission zu überstehen.

Joël Dicker zieht uns hinein in die Psychologie einer geheimen Einheit und erzählt ein faszinierendes Kapitel europäischer Geschichte.

Joël Dicker: Die letzten Tage unserer Väter, Piper, 414 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.11.2022


Buchcover: Briefe an Moa

Briefe an Moa

Die zurückhaltende Moa, die bei einem Stockholmer Auktionshaus mit Antiquitäten arbeitet, hat allerhand Probleme: Ihr Freund interessiert sich nur für seine Karriere, ihre Mutter lebt nicht mehr und das Verhältnis zum Vater ist angespannt. Dann verstirbt ihre Großmutter Elsa und hinterlässt ihr einen trauernden Hund sowie eine renovierungsbedürftige Wohnung. Nach und nach jedoch entwickelt sich diese Wohnung zu Moas Zuflucht. Sie stürzt sich in das Renovierungsprojekt und erhält unterdessen immer wieder Briefe, die ihre Großmutter vor ihrem Tod an sie geschrieben hat. In diesen Briefen erteilt Elsa ihr kleine Aufträge - und lässt ihre Enkelin endlich teilhaben an ihrer dramatischen Lebensgeschichte. Indem sie sich mit den Geheimnissen ihrer Großmutter auseinandersetzt, erkennt Moa, dass die Beziehung, die sie führt, in Wirklichkeit nur darauf ausgerichtet ist, sich ihrem Freund anzupassen. Sie beginnt, sich endlich ein eigenes Leben aufzubauen, fernab von den Ansprüchen anderer ...

«Briefe an Moa» erzählt davon, worauf es im Leben wirklich ankommt: den Mut, zu sich selbst zu stehen.

Jenny Fagerlund: Briefe an Moa, Dumont, 336 Seiten

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Buchtipp publiziert am 01.11.2022


Buchcover: Das Mädchen mit dem Drachen

Das Mädchen mit dem Drachen

Am Golf von Bengalen will Léna ihr Leben in Frankreich vergessen. Jeden Morgen beobachtet sie das indische Mädchen Lalita, das seinen Drachen fliegen lässt. Als Léna von einer Ozeanwille fortgerissen wird, holt Lalita Hilfe bei Preeti, der furchtlosen Anführerin einer Selbstverteidigungsgruppe für junge Frauen. Léna überlebt und fasst einen Plan. Als ehemalige Lehrerin will sie Lalita, die für ihre Familie arbeiten muss statt zur Schule zu gehen, lesen und schreiben beizubringen. Allen Widerständen zum Trotz gründen Léna und Preeti die erste Dorfschule, ein hoffnungsvoller Ort, die alles verändern wird.

Ein mutiger, warmherziger und bewegender Roman über weibliche Emanzipation und Solidarität.

Laetitia Colombani: Das Mädchen mit dem Drachen, S.Fischer Verlag, 269 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.10.2022


Buchcover: Ein Stück Himmel

Ein Stück Himmel

Ein Unfall führt zwei Freunde nach Jahren wieder zusammen: den Arzt Florian Füssli und den Künstler Samuel Butt, der nach einem Sturz gelähmt ist. Florian will seinen Freund aufrichten und gleichzeitig die Gründe für ihre Entfremdung verstehen. Während Samuel zwischen Überschwang und Verzweiflung einen Sinn im Weiterleben sucht, quält sich der pflichtbewusste Florian mit Selbstvorwürfen. Beide umkreisen einander mit Fragen: Warum ist Samuel als Künstler gescheitert? Ist er das wirklich? Warum hat Florian kein Glück in der Liebe gefunden? Wie viel ist ein »halbes Leben« wert? Und was heißt das überhaupt? Wie geht man mit Verlusten um? Und was ist eigentlich damals in Rom passiert? Auf einer Reise nach Portugal bricht alles auf. Und der nächste Schritt kann Untergang bedeuten oder Erlösung.

Der Roman stellt existenzielle Fragen nach Freundschaft, Liebe, Leben und Tod, nach Nutzen und Grenzen der modernen Medizin.

Martin R. Dean: Ein Stück Himmel, Atlantis Zürich, 235 Seiten

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Buchtipp publiziert am 01.10.2022


Buchcover: Tod an der Goldküste

Tod an der Goldküste

Inspiriert von einer wahren Begebenheit.

Als die vermögende Witwe Merlinde Vonlanthen auf einer Kreuzfahrt ausgeraubt wird, ahnt niemand, dass sich die Geschichte wiederholen könnte. Doch wenige Monate später wird sie erneut überfallen. Kurz darauf wird ihr Bodyguard in ihrer Villa ermordet - und Merlinde gerät unter Tatverdacht. Das Detektivpaar Maximilian von Wirth und Federica Hardegger nimmt sich des Falls an. Wer will der alten Dame schaden? Auf der Suche nach der Wahrheit tun sich menschliche Abgründe auf - und Maximilian und Federica geraten selbst in Gefahr.

Silvia Götsch: Tod an der Goldküste, Emons-Verlag, 350 Seiten

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Buchtipp publiziert am 15.09.2022


Buchcover: Die Tage ohne dich

Die Tage ohne dich

Eine zierliche junge Frau mit langem wirrem Haar war ins Atelier eingetreten. Sie wirkte ein wenig befangen, hatte jedoch einen entschlossenen Blick. Ich schätzte sie auf etwa Mitte zwanzig. Stumm betrachtete ich sie eine Minute oder ein Jahrhundert lang, ich weiß es nicht mehr, bis sie plötzlich mit einem beherzten Schritt näher trat. Für den introvertierten Gael, der als Kunstdozent in einem Atelier arbeitet, bleibt kein Stein mehr auf dem anderen, als er Marta begegnet, einer jungen Frau, die für seine Kunststudenten Modell stehen soll. Doch die Liebe zu der eigenwilligen Marta gestaltet sich ähnlich schwierig wie die unmögliche Liebe, von der ihm seine unerschrockene Großmutter Dora berichtet, die sich in den Zeiten der Zweiten Spanischen Republik als Lehrerin in ihren Schüler verliebte.

Die Tage ohne dich erzählt von der lebenslangen Verbundenheit einer Großmutter und ihres Enkels und gleichzeitig die Geschichte der Liebe von zwei Menschen, die in ganz unterschiedlichen Welten leben und doch eine gemeinsame Sprache sprechen.

Elvira Sastre: Die Tage ohne dich, Tiele Verlag, 303 Seiten

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Buchtipp publiziert am 01.09.2022


Buchcover: Bis zum Mond und zurück

Bis zum Mond und zurück

Wenn Alex seine Frau Lisa betrachtet, kann er sein Glück manchmal kaum glauben. Sie, die Astronomin, erforscht nicht nur das Wesen der Sterne, sondern blickt auch hinter seine raue Schale und erwidert seine Liebe. Gemeinsam mit ihrem sechsjährigen Sohn Connor bilden sie ihr glückliches kleines Universum. Dieses zerbricht jäh, als Lisa einen tödlichen Unfall erleidet. Als Alex einen Brief von der herzkranken Molly erhält, ist er sich sicher, dass etwas von Lisa weiterlebt – denn Lisa war Organspenderin, und ihr Herz hat Molly ein neues Leben geschenkt. Durch den Kontakt mit Molly und drei weiteren Organspendern, die sich nach und nach melden, kommt Alex ein wenig zur Ruhe. Doch dann verschwindet Connor…

Die Autorin, Dani Atkins, die Meisterin der ganz grossen Gefühle hat einen wunderschönen, dramatischen Liebesroman geschrieben, der zu Tränen rührt und gleichzeitig immer wieder ein Lächeln schenkt.

Dani Atkins: Bis zum Mond und zurück, Knaur, 428 Seiten

Foto/Quelle:Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.08.2022


Buchcover: Wenn du mir gehörst

Wenn du mir gehörst

Der jungen Londoner Polizistin Phil McCarthy steht eine große Karriere bevor. Bis sie zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen wird. Denn der Täter ist ein hochdekorierter Detektiv, der seine Geliebte Tempe schwer misshandelt hat. Als Phil diese zu schützen versucht, wird sie suspendiert. Zumindest Tempe zeigt sich dankbar: Die beiden Frauen werden enge Freundinnen, sind bald unzertrennlich. Doch allmählich wird Phil misstrauisch: Etwas an der Geschichte der jungen Frau scheint nicht zu stimmen. Ist Tempe wirklich ein unschuldiges Opfer? Spätestens, als eine erste Leiche in Phils Umfeld auftaucht, weiß sie nicht mehr, wem sie trauen kann ...

Michael Robotham hat einen Roman geschrieben, der als funkelnder Stern im Kosmos der Spannungsromane steht.

Michael Robotham: Wenn du mir gehörst, Goldmann, 509 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.08.2022


Buchcover: Nordstadt

Nordstadt

Im Norden der Stadt hängen die Hoffnungen so tief wie der Novemberhimmel. Wer hier liebt, rechnet nicht mit einem Happy End. Schon gar nicht Nene, Anfang Zwanzig und Bademeisterin, die für das Unglück eine ganz eigene Maßeinheit hat. Ihre Überlebensstrategie: Bahnen ziehen, versuchen zu vergessen, pragmatisch sein. Dann lernt sie im Schwimmbad Boris kennen, der Puma-Augen hat und ihr nicht sofort an die Wäsche will. Boris, der an Kinderlähmung erkrankt war, für den es keine Jobs gibt, nur Schimpfwörter oder Mitleid. Der Schmerzen hat und die Welt mit Verachtung behandelt. Ihr erstes Date wird prompt zum Debakel, aber Nene zeckt sich in Boris' Herz, und er sich in ihres. Er kapituliert vor ihrer Direktheit und ihrem Lebenswillen, sie vor seinem Entschluss, sein Mädchen glücklich zu machen.
Boris wird für Nene die Geschichtsschreibung ändern, er wird sie anlügen, er wird sie hängenlassen. Ihre Liebe ist wie jede Liebe: nicht perfekt. Aber sie berührt beide auf eine Weise, die sie vergessen oder nie gekannt haben.

Annika Büsing erzählt in ihrem Debüt eine herzzerreißende und gleichzeitig berauschend lebensbejahende Geschichte über alte Narben und den Mut, neue hinzuzufügen.

Annika Büsing: Nordstadt, Steidl, 123 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.07.2022


Buchcover: Das kleine Friesencafé

Das kleine Friesencafé

Julia braucht eine Auszeit vom Leben. Auf Rat ihrer Oma reist sie nach Föhr, um den Spuren ihrer früh verstorbenen Mutter zu folgen, die einst eine glückliche Zeit auf der Insel Föhr verbrachte. Bei einem Spaziergang stößt Julia auf ein leerstehendes Kapitänshaus,  der perfekte Ort, um ihrer Leidenschaft, der Malerei, nachzugehen. Spontan beginnt Julia, Porträts von Touristen und Insulanern anzufertigen. Als sich immer mehr Leute dort malen lassen, schenkt Julia bald Kaffee aus, backt Friesentorte und bewirtet die Gäste. Es fühlt sich an wie ein eigenes kleines Café.

Julia scheint ihrem Traum vom Glück ganz nahe, da stellen sich ihr zwei Männer in den Weg: Der kauzige Nachbar, Kapitän Hark Paulsen, und der irritierend gutaussehende Bürgermeister Finn-Ole. Wer hilft? Natürlich Oma Anita. Die träumte als junge Frau nämlich selbst von einem eigenen Café, allerdings in Paris.

Janne Mommsen: Das kleine Friesencafé, Rowohlt Polaris, 271 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.07.2022


Buchcover: Mehr als ein Leben

Mehr als ein Leben

Helens Kindheit ist keine unbeschwerte. Ihre Mutter verarbeitet die Trennung von Helens Vater Luc vornehmlich mit Alkohol, während sich dieser eher seinem Reporter-Job und den wechselnden Freundinnen widmet, als sich der Verantwortung zu stellen. So lernt Helen früher, als ihr lieb ist, wie man sich allein für den Kindergarten bereit macht und die Ausbrüche der Mutter vor den Nachbarinnen vertuscht. Zum Glück wohnt da auch die Familie Esposito mit Sohn Frank, der Helens Hand hält und sein Lunchpaket mit ihr teilt. Als Luc eines Tages das Sorgerecht beansprucht, steht Helen vor einer grundlegenden Entscheidung. Welchen Lauf wird ihr Leben nehmen? Wird sie erfolgreich sein, verheiratet mit der Sandkastenliebe, aber belastet mit einer Schuld, die das Familienglück trübt? Oder will sie nur weit weg, endlich unabhängig sein, sich ausprobieren und neu erfinden? Man lebt schließlich nur einmal - oder?

Milena Moser: Mehr als ein Leben, Kein & Aber, 559 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.06.2022


Buchcover: Das verbotene Notizbuch

Das verbotene Notizbuch

Eigentlich sollte Valeria im Tabaccaio nur Zigaretten für ihren Mann besorgen - kauft dann aber verbotenerweise ein schwarzes Notizheft und ahnt nicht, welche Konsequenzen dies haben würde.

Es sind die Nachkriegsjahre in Rom, und Valeria führt das bescheidene und unscheinbare Leben einer Frau der Mittelschicht. Sie ist Mutter, Gattin und Büroangestellte. Mehr sieht niemand in ihr, seit Jahren hat sie ihren eigenen Namen nicht gehört, sogar ihr Mann nennt sie »mamma«. Doch als sie beginnt, in das Notizheft zu schreiben, verändert sich allmählich etwas in Valeria. Sie sondiert ihr Inneres, geht auf die Suche nach ihren eigenen Sehnsüchten und Ängsten. Irgendwann beginnt sie, sich kleiner Lügen zu bedienen, sich heimlich mit ihrem Chef zu treffen und die Forderungen ihrer Kinder zu übergehen. Bis sie glaubt, einen Schritt zu weit gegangen zu sein.

Das verbotene Notizbuch ist ein Schlüsselroman menschlicher Beziehungen und weiblicher Identität.

Alba de Céspedes: Das verbotene Notizbuch, Insel Verlag, 302 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.06.2022


Buchcover: Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du

Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du

Als Kinder waren Jess und Heather die besten Freundinnen. Sie teilten alles miteinander. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte. Jahre später kehrt Jess in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück. Dort soll sie die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord übernehmen. Doch als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos. Kann ihre beste Freundin von damals eine eiskalte Mörderin sein? Jess beginnt zu recherchieren und stellt mit Grauen fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer aus ihrem Leben streichen wollte. Der Tag, an dem Heathers Schwester Flora spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte….

Mit ihren Thrillern stürmt Claire Douglas regelmäßig die Bestsellerlisten. Unfassbar atmosphärisch, unvergleichlich spannend ist die Erfolgsautorin ein Garant für Pageturner erster Güte.

Claire Douglas: Beste Freundin – Niemand lügt so gut wie du, Penguin Verlag, 494 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.05.2022


Buchcover: Vermächtnis der Dunkelheit

Vermächtnis der Dunkelheit

Mit sieben Jahren begegnet Adriana Rizzo ihrem Vater zum ersten Mal. Ein verhängnisvolles Aufeinandertreffen, denn an diesem Tag bringt der jähzornige, gewalttätige Mann sie beinahe um.

Zehn Jahre später ist sie zu einer erfolgreichen jungen Frau herangewachsen und gründet ein Yoga- und Fitnessunternehmen. Doch die Bekanntheit bringt nicht nur Gutes. Adriana erhält Drohbriefe, die sie sogar noch erreichen, als sie in das malerische Städtchen in Maryland zurückkehrt, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Dort begegnet sie unverhofft ihrem Jugendfreund Raylan wieder. Er hat immer noch wunderschöne grüne Augen, in denen Adriana sich verlieren könnte. Die Drohbriefe scheinen fast vergessen, doch dann schlägt der Stalker zu – und Adriana schwebt erneut in Lebensgefahr.

Der Roman «Vermächtnis der Dunkelheit» ist ein weiteres grossartiges Buch von der einzigartigen Autorin Nora Roberts.

Nora Roberts: Vermächtnis der Dunkelheit, Diana Verlag, 526 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.05.2022


Buchcover: Der Brand

Der Brand

Rahel und Peter sind seit beinahe dreissig Jahren verheiratet. Sie sind angekommen in ihrem Leben, sie schätzen und achten einander, haben zwei Kinder grossgezogen. Erst leise und unbemerkt, dann mit einem grossen Knall hat sich die Liebe aus ihrer Ehe verabschiedet.

Ein dreiwöchiger Sommerurlaub auf einem einsamen Bauernhof in der Uckermark sollen weisen, ob es für sie noch einen gemeinsamen Weg gibt. Doch in der Gluthitze des Sommers, zwischen maroden Gemäuer und einer Schar versehrter Tiere, geschieht erst einmal gar nichts Positives. Zurückgeworfen auf die Gesellschaft des anderen, nehmen  Wut und Hilflosigkeit überhand, Unausgesprochenes und Verdrängtes kommt zutage. Bis das Paar zu einer neuen Verständigung findet, zu neuen Rollen jenseits derer, die sie schon immer füreinander waren – und zu ihrer Liebe.

Daniela Krien nimmt uns mit in eine Ehe, in der alles auf dem Spiel steht.

Daniela Krien: Der Brand, Diogenes, 272 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.04.2022


Buchcover: Vater und ich

Vater und ich

Als Ipek für ein verlängertes Wochenende ihren Vater besucht, weiß sie, dass er auf dem Bahnhofsplatz im Auto auf sie wartet und sie nicht am Zug empfangen wird. Im Elternhaus angekommen, sitzt sie in ihrem früheren Kinderzimmer, hört ihn im Garten, im Haus, beim Teekochen. Die Nähe, die Kind und Vater verbunden hat, ist ihnen mit jedem Jahr ein wenig mehr abhandengekommen, und mit der Nähe die gemeinsame Sprache. Ipek ist Journalistin, sie hat das Fragenstellen gelernt, aber gegenüber dem Schweigen zwischen ihr und dem Vater ist sie ohnmächtig.

Dilek Güngör beschreibt die Annäherung einer Tochter zum Vater, der als sogenannter Gastarbeiter in den 70er Jahren aus der Türkei nach Deutschland kam und erzählt von dem Versuch, die Sprachlosigkeit mit Gesten und Handgriffen in der Küche, mit stummem Beieinandersitzen zu überwinden.

Ein humorvoller, rührender Roman über eine Vater-Tochter-Beziehung.

Dilek Güngör: Vater und ich, Verbrecher Verlag, 101 Seiten

Foto/Quelle: buch.ch

 

Buchtipp publiziert am 01.04.2022


Buchcover: Umwege des Lebens

Umwege des Lebens

Kopenhagen: Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan hat gerade eine Recherche zu traumatisierten Soldaten begonnen, als sie eine persönliche Entscheidung über Leben und Zukunft treffen muss.

Noch bevor sie irgendetwas tun kann, erfährt sie, dass der zehnjährige Lukas aus seiner Schule verschwunden ist. Bei seiner Ankunft dort wurde er noch gesehen, dann verliert sich die Spur. Durch Zufall erfährt Heloise von dem Fall, denn ihre beste Freundin Gerda kennt den Jungen.

An der Schule von Lukas trifft Heloise auf ihren Freund Kommissar Erik Schäfer und seine Polizeipartnerin Lisa Augustin. Beide sind tief beunruhigt, Lukas’ Eltern ausser sich. Die Spuren zu dem Jungen sind verwirrend und nichts passt zusammen. Kann Heloise dabei helfen, das entscheidende Muster zu erkennen? Und welche Gefahr hat sie in ihrem eigenen Leben übersehen?

Die Autorin begeistert mit dem Roman die internationale Krimiszene.

Jodi Picoult: Umwege des Lebens, C. Bertelsmann, 540 Seiten

Bild/Quelle:Buch.ch

Buchtipp publiziert am 15.03.2022


Buchcover: Narbenherz

Narbenherz

Kopenhagen: Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan hat gerade eine Recherche zu traumatisierten Soldaten begonnen, als sie eine persönliche Entscheidung über Leben und Zukunft treffen muss.

Noch bevor sie irgendetwas tun kann, erfährt sie, dass der zehnjährige Lukas aus seiner Schule verschwunden ist. Bei seiner Ankunft dort wurde er noch gesehen, dann verliert sich die Spur. Durch Zufall erfährt Heloise von dem Fall, denn ihre beste Freundin Gerda kennt den Jungen.

An der Schule von Lukas trifft Heloise auf ihren Freund Kommissar Erik Schäfer und seine Polizeipartnerin Lisa Augustin. Beide sind tief beunruhigt, Lukas’ Eltern ausser sich. Die Spuren zu dem Jungen sind verwirrend und nichts passt zusammen. Kann Heloise dabei helfen, das entscheidende Muster zu erkennen? Und welche Gefahr hat sie in ihrem eigenen Leben übersehen?

Die Autorin begeistert mit dem Roman die internationale Krimiszene.

Anne Mette Handcock: Narbenherz, FISCHER Scherz, 384 Seiten

Foto/Quelle: buch.ch

Buchtipp publiziert am 01.03.2022


Buchcover: Heimweh

Heimweh

Ein Sommertag Ende der Achtziger, sechs junge Leute fahren ans Meer. Auf dem Rückweg ein schrecklicher Unfall: Es sterben ein junges Paar, das am nächsten Tag hätte heiraten sollen, und eine Brautjungfer; die andere überlebt schwer verletzt. Kaum blessiert sind Martin, der Arztsohn, und Connor, der eigentlich nicht zur Clique gehörte. Er saß am Steuer. Der ganze Ort Mullinmore ist wie gelähmt. Und nach dem Prozess wird Connor nach England geschickt. Niemand weiß, dass er noch vor etwas ganz anderem flieht. Bald bricht er den Kontakt zu den Eltern ab. Connors Schwester wird derweil von Martin umworben. Die beiden heiraten, und die Ehe wird für Ellen ein Unglück.

Zwanzig Jahre später betritt ein Gast eine Bar in New York. Er versteht sich sofort gut mit dem jungen Barkeeper. Dann stellen sie fest, was sie verbindet. Und jenseits des Atlantiks löst dies eine dramatische Kette von Ereignissen aus.

Graham Norton: Heimweh, Kindler, 381 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.02.2022


Buchcover: Mit uns wäre es anders gewesen

Mit uns wäre es anders gewesen

Amélie und Vincent treffen sich in jungen Jahren an der Sorbonne in Paris. Aus tiefen Blicken wird eine Nacht, in der sie an der Seine entlangspazieren. Im Morgengrauen verabreden sie sich für den nächsten Tag. Vincent kommt, Amélie nicht. Zerfressen von Unsicherheit befürchtet sie, Vincents Interesse könne nicht ernst gemeint sein. Als sie schließlich doch zum Treffpunkt eilt, ist Vincent fort. Jahre vergehen, Vincent und Amélie erleben andere Leidenschaften und andere Ernüchterungen. Sie gehen Ehen ein, bekommen Kinder und warten auf ein Familienglück, das sich nicht einstellt. Der Zufall und später das Internet führen die Wege der beiden über den Verlauf von dreißig Jahren immer wieder zusammen. Mittlerweile steht jedoch etwas viel Größeres zwischen ihnen als Unsicherheit: das Leben.

Ein rasanter Roman, der die ganze Bandbreite von Gefühlen innerhalb der Familie und Partnerschaft abbildet.

Éliette Abécassis: Mit uns wäre es anders gewesen, Arche, 142 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.02.2022


Buchcover: Lasst uns tanzen und Champagner trinken - trotz alldem!

Lasst uns tanzen und Champagner trinken - trotz alldem!

Sie war der erste weibliche Superstar des 20. Jahrhunderts - kompromisslos und radikal. Die Tänzerin Isadora Duncan (1877 - 1927) war eine champagnertrinkende Rebellin mit Hang zum großen Drama und den falschen Männern. Ihrer Zeit stets ein Stück weit voraus, lebte sie eine Freiheit, die für Frauen bis dato undenkbar schien. Mit ihrer Kunst begeisterte sie die Massen. Auguste Rodin hielt sie für die bedeutendste Frau, der er je begegnet war, und es hieß, man müsse Isadora Duncan tanzen gesehen haben, um glücklich sterben zu können. Doch bei all ihrem Ruhm war die göttliche Isadora auch die Königin des Scheiterns, des Aufstehens und des Überlebens größter Katastrophen und Tragödien. Mit ungebrochener Leidenschaft und einem unerschütterlichen Humor bot sie einem grausamen Schicksal die Stirn.

Michaela Karl macht aus einem hollywoodreifen Leben eine fesselnde Biografie, detailreich und aktuell.

Isadora Duncan: Lasst uns tanzen und Champagner trinken – trotz alledem!, btb, 441 Seiten

Foto/ Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.01.2022


Buchcover: Schöne Welt, wo bist du

Schöne Welt, wo bist du

Alice trifft Felix. Sie ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, er arbeitet entfremdet in einer Lagerhalle. Sie begehren einander, doch können sie einander auch trauen? Alice' beste Freundin hat eine schmerzvolle Trennung hinter sich und fühlt sich aufs Neue zu Simon hingezogen, mit dem sie seit der Kindheit eng verbunden ist. Sie lieben sich, doch ist der Versuch der Liebe den möglichen Verlust ihrer Freundschaft wert? 

Zwischen Dublin und einem kleinen Ort an der irischen Küste entfaltet Sally Rooney eine Geschichte von vier jungen Menschen, die sich nahe sind, die einander verletzen, die sich austauschen: über Sex, Ungleichheit und was sie mit Beziehungen macht, über die Welt, in der sie leben. 

Der Roman ist eine universelle Geschichte über den Raum zwischen Alleinsein und Einsamkeit und über die Freiheit, sein Leben mit anderen zu teilen – überwältigend klug, voller Klarheit und Trost. 

Sally Rooney: Schöne Welt, wo bist du, Claassen, 352 Seiten

Foto/ Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.01.2022


Buchcover: Piz Palü

Piz Palü

Auf dem Piz Palü befindet sich das Grand Arnold seit Generationen in Familienbesitz. Auch 1957 reisen illustre Gäste an, um die Sommerfrische im Schweizer Luxushotel zu genießen. Von den verschlungenen Familienverhältnissen der Arnolds, der Missgunst und Eifersucht unter ihnen, ahnen sie nichts, die gelangweilten Witwen, Generaldirektoren samt Gattinnen, Bergfanatiker und Prominente wie der Filmstar O.W. Fischer, der seinem Ruhm entfliehen will, aber schnell wieder vom Rummel um seine Person eingeholt wird. Erst als die Kinder des Hoteldirektors spurlos verschwinden und auch noch ein Mord geschieht, scheint der Wind um den Piz Palü immer eisiger zu wehen. Kommissar Tschudi, Leiter der Mordkommission in Graubünden und gesundheitlich angeschlagen, übernimmt den Fall.

Was er am Fuße des Piz Palü ans Tageslicht bringt, erzählt von lange unterdrücktem Hass und schwärenden Familiengeheimnissen.

Marie Brunntaler: Piz Palü, Eisele, 254 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.12.2021


Reguläre Öffnungszeiten

Dienstag: 15.30 Uhr - 17.30 Uhr
Donnerstag: 18.30 Uhr - 20.30 Uhr
Samstag 09.30 Uhr - 11.30 Uhr

 

Öffnungszeiten während Schulferien

Donnerstag: 18.30 Uhr - 20.30 Uhr

Ferienplan auf der Webseite der Schule Lichtensteig