Buchtipps der Städtli-Bibliothek

 

Aktueller Buchtipp:

Buchcover: Mehr als ein Leben

Mehr als ein Leben

Helens Kindheit ist keine unbeschwerte. Ihre Mutter verarbeitet die Trennung von Helens Vater Luc vornehmlich mit Alkohol, während sich dieser eher seinem Reporter-Job und den wechselnden Freundinnen widmet, als sich der Verantwortung zu stellen. So lernt Helen früher, als ihr lieb ist, wie man sich allein für den Kindergarten bereit macht und die Ausbrüche der Mutter vor den Nachbarinnen vertuscht. Zum Glück wohnt da auch die Familie Esposito mit Sohn Frank, der Helens Hand hält und sein Lunchpaket mit ihr teilt. Als Luc eines Tages das Sorgerecht beansprucht, steht Helen vor einer grundlegenden Entscheidung. Welchen Lauf wird ihr Leben nehmen? Wird sie erfolgreich sein, verheiratet mit der Sandkastenliebe, aber belastet mit einer Schuld, die das Familienglück trübt? Oder will sie nur weit weg, endlich unabhängig sein, sich ausprobieren und neu erfinden? Man lebt schließlich nur einmal - oder?

Milena Moser: Mehr als ein Leben, Kein & Aber, 559 Seiten

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Buchtipp publiziert am 15.06.2022


Bisherige Buchtipps:

Buchcover: Das verbotene Notizbuch

Das verbotene Notizbuch

Eigentlich sollte Valeria im Tabaccaio nur Zigaretten für ihren Mann besorgen - kauft dann aber verbotenerweise ein schwarzes Notizheft und ahnt nicht, welche Konsequenzen dies haben würde.

Es sind die Nachkriegsjahre in Rom, und Valeria führt das bescheidene und unscheinbare Leben einer Frau der Mittelschicht. Sie ist Mutter, Gattin und Büroangestellte. Mehr sieht niemand in ihr, seit Jahren hat sie ihren eigenen Namen nicht gehört, sogar ihr Mann nennt sie »mamma«. Doch als sie beginnt, in das Notizheft zu schreiben, verändert sich allmählich etwas in Valeria. Sie sondiert ihr Inneres, geht auf die Suche nach ihren eigenen Sehnsüchten und Ängsten. Irgendwann beginnt sie, sich kleiner Lügen zu bedienen, sich heimlich mit ihrem Chef zu treffen und die Forderungen ihrer Kinder zu übergehen. Bis sie glaubt, einen Schritt zu weit gegangen zu sein.

Das verbotene Notizbuch ist ein Schlüsselroman menschlicher Beziehungen und weiblicher Identität.

Alba de Céspedes: Das verbotene Notizbuch, Insel Verlag, 302 Seiten

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Buchtipp publiziert am 01.06.2022


Buchcover: Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du

Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du

Als Kinder waren Jess und Heather die besten Freundinnen. Sie teilten alles miteinander. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte. Jahre später kehrt Jess in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück. Dort soll sie die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord übernehmen. Doch als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos. Kann ihre beste Freundin von damals eine eiskalte Mörderin sein? Jess beginnt zu recherchieren und stellt mit Grauen fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer aus ihrem Leben streichen wollte. Der Tag, an dem Heathers Schwester Flora spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte….

Mit ihren Thrillern stürmt Claire Douglas regelmäßig die Bestsellerlisten. Unfassbar atmosphärisch, unvergleichlich spannend ist die Erfolgsautorin ein Garant für Pageturner erster Güte.

Claire Douglas: Beste Freundin – Niemand lügt so gut wie du, Penguin Verlag, 494 Seiten

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Buchtipp publiziert am 15.05.2022


Buchcover: Vermächtnis der Dunkelheit

Vermächtnis der Dunkelheit

Mit sieben Jahren begegnet Adriana Rizzo ihrem Vater zum ersten Mal. Ein verhängnisvolles Aufeinandertreffen, denn an diesem Tag bringt der jähzornige, gewalttätige Mann sie beinahe um.

Zehn Jahre später ist sie zu einer erfolgreichen jungen Frau herangewachsen und gründet ein Yoga- und Fitnessunternehmen. Doch die Bekanntheit bringt nicht nur Gutes. Adriana erhält Drohbriefe, die sie sogar noch erreichen, als sie in das malerische Städtchen in Maryland zurückkehrt, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Dort begegnet sie unverhofft ihrem Jugendfreund Raylan wieder. Er hat immer noch wunderschöne grüne Augen, in denen Adriana sich verlieren könnte. Die Drohbriefe scheinen fast vergessen, doch dann schlägt der Stalker zu – und Adriana schwebt erneut in Lebensgefahr.

Der Roman «Vermächtnis der Dunkelheit» ist ein weiteres grossartiges Buch von der einzigartigen Autorin Nora Roberts.

Nora Roberts: Vermächtnis der Dunkelheit, Diana Verlag, 526 Seiten

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Buchtipp publiziert am 01.05.2022


Buchcover: Der Brand

Der Brand

Rahel und Peter sind seit beinahe dreissig Jahren verheiratet. Sie sind angekommen in ihrem Leben, sie schätzen und achten einander, haben zwei Kinder grossgezogen. Erst leise und unbemerkt, dann mit einem grossen Knall hat sich die Liebe aus ihrer Ehe verabschiedet.

Ein dreiwöchiger Sommerurlaub auf einem einsamen Bauernhof in der Uckermark sollen weisen, ob es für sie noch einen gemeinsamen Weg gibt. Doch in der Gluthitze des Sommers, zwischen maroden Gemäuer und einer Schar versehrter Tiere, geschieht erst einmal gar nichts Positives. Zurückgeworfen auf die Gesellschaft des anderen, nehmen  Wut und Hilflosigkeit überhand, Unausgesprochenes und Verdrängtes kommt zutage. Bis das Paar zu einer neuen Verständigung findet, zu neuen Rollen jenseits derer, die sie schon immer füreinander waren – und zu ihrer Liebe.

Daniela Krien nimmt uns mit in eine Ehe, in der alles auf dem Spiel steht.

Daniela Krien: Der Brand, Diogenes, 272 Seiten

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Buchtipp publiziert am 15.04.2022


Buchcover: Vater und ich

Vater und ich

Als Ipek für ein verlängertes Wochenende ihren Vater besucht, weiß sie, dass er auf dem Bahnhofsplatz im Auto auf sie wartet und sie nicht am Zug empfangen wird. Im Elternhaus angekommen, sitzt sie in ihrem früheren Kinderzimmer, hört ihn im Garten, im Haus, beim Teekochen. Die Nähe, die Kind und Vater verbunden hat, ist ihnen mit jedem Jahr ein wenig mehr abhandengekommen, und mit der Nähe die gemeinsame Sprache. Ipek ist Journalistin, sie hat das Fragenstellen gelernt, aber gegenüber dem Schweigen zwischen ihr und dem Vater ist sie ohnmächtig.

Dilek Güngör beschreibt die Annäherung einer Tochter zum Vater, der als sogenannter Gastarbeiter in den 70er Jahren aus der Türkei nach Deutschland kam und erzählt von dem Versuch, die Sprachlosigkeit mit Gesten und Handgriffen in der Küche, mit stummem Beieinandersitzen zu überwinden.

Ein humorvoller, rührender Roman über eine Vater-Tochter-Beziehung.

Dilek Güngör: Vater und ich, Verbrecher Verlag, 101 Seiten

Foto/Quelle: buch.ch

 

Buchtipp publiziert am 01.04.2022


Buchcover: Umwege des Lebens

Umwege des Lebens

Kopenhagen: Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan hat gerade eine Recherche zu traumatisierten Soldaten begonnen, als sie eine persönliche Entscheidung über Leben und Zukunft treffen muss.

Noch bevor sie irgendetwas tun kann, erfährt sie, dass der zehnjährige Lukas aus seiner Schule verschwunden ist. Bei seiner Ankunft dort wurde er noch gesehen, dann verliert sich die Spur. Durch Zufall erfährt Heloise von dem Fall, denn ihre beste Freundin Gerda kennt den Jungen.

An der Schule von Lukas trifft Heloise auf ihren Freund Kommissar Erik Schäfer und seine Polizeipartnerin Lisa Augustin. Beide sind tief beunruhigt, Lukas’ Eltern ausser sich. Die Spuren zu dem Jungen sind verwirrend und nichts passt zusammen. Kann Heloise dabei helfen, das entscheidende Muster zu erkennen? Und welche Gefahr hat sie in ihrem eigenen Leben übersehen?

Die Autorin begeistert mit dem Roman die internationale Krimiszene.

Jodi Picoult: Umwege des Lebens, C. Bertelsmann, 540 Seiten

Bild/Quelle:Buch.ch

Buchtipp publiziert am 15.03.2022


Buchcover: Narbenherz

Narbenherz

Kopenhagen: Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan hat gerade eine Recherche zu traumatisierten Soldaten begonnen, als sie eine persönliche Entscheidung über Leben und Zukunft treffen muss.

Noch bevor sie irgendetwas tun kann, erfährt sie, dass der zehnjährige Lukas aus seiner Schule verschwunden ist. Bei seiner Ankunft dort wurde er noch gesehen, dann verliert sich die Spur. Durch Zufall erfährt Heloise von dem Fall, denn ihre beste Freundin Gerda kennt den Jungen.

An der Schule von Lukas trifft Heloise auf ihren Freund Kommissar Erik Schäfer und seine Polizeipartnerin Lisa Augustin. Beide sind tief beunruhigt, Lukas’ Eltern ausser sich. Die Spuren zu dem Jungen sind verwirrend und nichts passt zusammen. Kann Heloise dabei helfen, das entscheidende Muster zu erkennen? Und welche Gefahr hat sie in ihrem eigenen Leben übersehen?

Die Autorin begeistert mit dem Roman die internationale Krimiszene.

Anne Mette Handcock: Narbenherz, FISCHER Scherz, 384 Seiten

Foto/Quelle: buch.ch

Buchtipp publiziert am 01.03.2022


Buchcover: Heimweh

Heimweh

Ein Sommertag Ende der Achtziger, sechs junge Leute fahren ans Meer. Auf dem Rückweg ein schrecklicher Unfall: Es sterben ein junges Paar, das am nächsten Tag hätte heiraten sollen, und eine Brautjungfer; die andere überlebt schwer verletzt. Kaum blessiert sind Martin, der Arztsohn, und Connor, der eigentlich nicht zur Clique gehörte. Er saß am Steuer. Der ganze Ort Mullinmore ist wie gelähmt. Und nach dem Prozess wird Connor nach England geschickt. Niemand weiß, dass er noch vor etwas ganz anderem flieht. Bald bricht er den Kontakt zu den Eltern ab. Connors Schwester wird derweil von Martin umworben. Die beiden heiraten, und die Ehe wird für Ellen ein Unglück.

Zwanzig Jahre später betritt ein Gast eine Bar in New York. Er versteht sich sofort gut mit dem jungen Barkeeper. Dann stellen sie fest, was sie verbindet. Und jenseits des Atlantiks löst dies eine dramatische Kette von Ereignissen aus.

Graham Norton: Heimweh, Kindler, 381 Seiten

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Buchtipp publiziert am 15.02.2022


Buchcover: Mit uns wäre es anders gewesen

Mit uns wäre es anders gewesen

Amélie und Vincent treffen sich in jungen Jahren an der Sorbonne in Paris. Aus tiefen Blicken wird eine Nacht, in der sie an der Seine entlangspazieren. Im Morgengrauen verabreden sie sich für den nächsten Tag. Vincent kommt, Amélie nicht. Zerfressen von Unsicherheit befürchtet sie, Vincents Interesse könne nicht ernst gemeint sein. Als sie schließlich doch zum Treffpunkt eilt, ist Vincent fort. Jahre vergehen, Vincent und Amélie erleben andere Leidenschaften und andere Ernüchterungen. Sie gehen Ehen ein, bekommen Kinder und warten auf ein Familienglück, das sich nicht einstellt. Der Zufall und später das Internet führen die Wege der beiden über den Verlauf von dreißig Jahren immer wieder zusammen. Mittlerweile steht jedoch etwas viel Größeres zwischen ihnen als Unsicherheit: das Leben.

Ein rasanter Roman, der die ganze Bandbreite von Gefühlen innerhalb der Familie und Partnerschaft abbildet.

Éliette Abécassis: Mit uns wäre es anders gewesen, Arche, 142 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.02.2022


Buchcover: Lasst uns tanzen und Champagner trinken - trotz alldem!

Lasst uns tanzen und Champagner trinken - trotz alldem!

Sie war der erste weibliche Superstar des 20. Jahrhunderts - kompromisslos und radikal. Die Tänzerin Isadora Duncan (1877 - 1927) war eine champagnertrinkende Rebellin mit Hang zum großen Drama und den falschen Männern. Ihrer Zeit stets ein Stück weit voraus, lebte sie eine Freiheit, die für Frauen bis dato undenkbar schien. Mit ihrer Kunst begeisterte sie die Massen. Auguste Rodin hielt sie für die bedeutendste Frau, der er je begegnet war, und es hieß, man müsse Isadora Duncan tanzen gesehen haben, um glücklich sterben zu können. Doch bei all ihrem Ruhm war die göttliche Isadora auch die Königin des Scheiterns, des Aufstehens und des Überlebens größter Katastrophen und Tragödien. Mit ungebrochener Leidenschaft und einem unerschütterlichen Humor bot sie einem grausamen Schicksal die Stirn.

Michaela Karl macht aus einem hollywoodreifen Leben eine fesselnde Biografie, detailreich und aktuell.

Isadora Duncan: Lasst uns tanzen und Champagner trinken – trotz alledem!, btb, 441 Seiten

Foto/ Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.01.2022


Buchcover: Schöne Welt, wo bist du

Schöne Welt, wo bist du

Alice trifft Felix. Sie ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, er arbeitet entfremdet in einer Lagerhalle. Sie begehren einander, doch können sie einander auch trauen? Alice' beste Freundin hat eine schmerzvolle Trennung hinter sich und fühlt sich aufs Neue zu Simon hingezogen, mit dem sie seit der Kindheit eng verbunden ist. Sie lieben sich, doch ist der Versuch der Liebe den möglichen Verlust ihrer Freundschaft wert? 

Zwischen Dublin und einem kleinen Ort an der irischen Küste entfaltet Sally Rooney eine Geschichte von vier jungen Menschen, die sich nahe sind, die einander verletzen, die sich austauschen: über Sex, Ungleichheit und was sie mit Beziehungen macht, über die Welt, in der sie leben. 

Der Roman ist eine universelle Geschichte über den Raum zwischen Alleinsein und Einsamkeit und über die Freiheit, sein Leben mit anderen zu teilen – überwältigend klug, voller Klarheit und Trost. 

Sally Rooney: Schöne Welt, wo bist du, Claassen, 352 Seiten

Foto/ Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.01.2022


Buchcover: Piz Palü

Piz Palü

Auf dem Piz Palü befindet sich das Grand Arnold seit Generationen in Familienbesitz. Auch 1957 reisen illustre Gäste an, um die Sommerfrische im Schweizer Luxushotel zu genießen. Von den verschlungenen Familienverhältnissen der Arnolds, der Missgunst und Eifersucht unter ihnen, ahnen sie nichts, die gelangweilten Witwen, Generaldirektoren samt Gattinnen, Bergfanatiker und Prominente wie der Filmstar O.W. Fischer, der seinem Ruhm entfliehen will, aber schnell wieder vom Rummel um seine Person eingeholt wird. Erst als die Kinder des Hoteldirektors spurlos verschwinden und auch noch ein Mord geschieht, scheint der Wind um den Piz Palü immer eisiger zu wehen. Kommissar Tschudi, Leiter der Mordkommission in Graubünden und gesundheitlich angeschlagen, übernimmt den Fall.

Was er am Fuße des Piz Palü ans Tageslicht bringt, erzählt von lange unterdrücktem Hass und schwärenden Familiengeheimnissen.

Marie Brunntaler: Piz Palü, Eisele, 254 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.12.2021


Buchcover: Die Mitternachtsbibliothek

Die Mitternachtsbibliothek

Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gesäumt mit all den Leben, die du hättest führen können. Buch für Buch gefüllt mit den Wegen, die deiner hätten sein können.

Hier findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An diesem Ort, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, eröffnet sich für Nora plötzlich die Möglichkeit herauszufinden, was passiert wäre, wenn sie sich anders entschieden hätte. Jedes Buch in der Mitternachtsbibliothek bringt sie in ein anderes Leben, in eine andere Welt, in der sie sich zurechtfinden muss. Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist?

Dem Autor Matt Haig ist ein zauberhafter Roman darüber gelungen, dass uns all die Entscheidungen, die wir bereuen, doch erst zu dem Menschen machen, der wir sind.

Matt Haig: Die Mitternachtsbibliothek, Droemer/Knaur, 318 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.12.2021


Buchcover: Die Architektin von New York

Die Architektin von New York

New York, 1865. Die frisch verheiratete Emily Warren Roebling gerät in Panik, als sie und ihr Mann mit der Fähre im vereisten East River stecken bleiben: Es wäre nicht der erste folgenschwere Fährunfall. Doch die Passagiere kommen mit dem Schrecken davon. Wie gut, dass die Stadt endlich den Bau einer Hängebrücke genehmigt hat.

Emily ahnt zu diesem Zeitpunkt nicht, dass sie diejenige sein wird, die diese kolossale Aufgabe zu Ende bringen muss. Denn ihr Mann, der Chefingenieur der Brooklyn Bridge, wird schwer krank. Sie übernimmt gegen erbitterte Widerstände die Führung der enormen und gefährlichen Baustelle. Sie will ihrem geliebten Mann zeigen, dass sie an ihren gemeinsamen Traum glaubt. Und der Welt beweisen, dass eine Frau ein Weltwunder schaffen kann.

Die Autorin, Petra Hucke, erzählt im Roman «Die Architektin von New York» über eine Frau, die aus Liebe zu ihrem Mann zur Heldin wurde.

Petra Hucke: Die Architektin von New York, Piper, 398 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

 

Buchtipp publiziert am 15.11.2021


Buchcover: Das Nest

Das Nest

Es ist ein sonniger Tag im April, als der 15-jährige Oscar, Sohn einer Galeristen-Familie, verschwindet. Zunächst denkt man, er sei von zu Hause abgehauen. Als jedoch ein junger Mann tot aus der hochmodernen Müllverbrennungsanlage Amager Bakke geborgen wird, liegt Verdacht nahe, dass es sich um Oscar handeln könnte. Jeppe Kørner und Anette Werner fahnden nach dem Jungen und stossen auf Familien mit seltsamen Erziehungsmethoden, auf überforderte Eltern und abweisende Teenager, auf betrügerische Praktiken im Kunstbetrieb und in der Forschung. Sie ermitteln in den Schlünden von Amager Bakke, betreten unterirdische Gänge und verlassene Inseln und stossen dabei auf einsame Seelen und befremdliche Familiengeheimnisse.

Den beiden Ermittlern stellt sich immer wieder die Frage: Was ist das für eine Welt, in der die Kinder heute aufwachsen – die eigenen, aber auch generell: die junge Generation.

Katrine Engberg: Das Nest, Diogenes, 414 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.11.2021


Buchcover: Hard Land

Hard Land

«Entdecke die 49 Geheimnisse von Grady» heisst es auf einem Schild einer Kleinstadt in Missouri. Sam ist fünfzehn und kennt kein einziges, und auch sonst besteht sein Leben eher aus Tiefpunkten, bis er einen Ferienjob in einem alten Kino anfängt. Dort trifft er nicht nur auf den schlagfertigen Cameron und den in sich gekehrten Sportler Hightower, sondern auch auf die draufgängerische und etwas ältere Kirstie, in die er sich verliebt. Doch alle drei haben gerade ihren Abschluss gemacht und werden im Herbst wegziehen. Sam bleibt also nur dieser eine Sommer mit seinen neuen Freunden. Nur wenige Wochen, in denen er nicht nur die Geheimnisse seines Heimatortes entdeckt, sondern auch, wer er selbst ist. Und was es heisst, sich dem Leben wirklich zu stellen.

Eine witzige und berührende Geschichte voller 80s-Flair. Über Schmerz des Erwachsenwerdens und ein Lebensgefühl, das man nur einmal hat.

Benedict Wells: Hard Land, Diogenes, 345 Seiten

Foto/Quelle: Orellfüssli.ch

 

Buchtipp publiziert am 15.10.2021


Buchcover: Miss Bensons Reise

Miss Bensons Reise

Margery Benson hat einen großen Traum: den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Doch dieser Traum ist über die Jahre hin genauso verblasst wie Margery selbst. Bis an einem grauen Londoner Morgen alles anders wird. Kurz darauf findet sich Margery auf einem Dampfer nach Australien wieder, an ihrer Seite die junge Enid Pretty. Die plapperhafte Sexbombe ist nicht gerade das, was sich Margery als seriöse Begleitung auf ihrer Expedition vorgestellt hat. Doch auch Enid hat ein Geheimnis und hegt einen Traum. Zusammen begeben sich die beiden ungleichen Frauen in ein Abenteuer, das die kühnsten Erwartungen übertrifft.

Ein Bestseller der Autorin Rachel Joyse erzählt eine hinreißende, aufregende Geschichte über Freundschaft und Freiheit: Wie wir den Mut finden, an Träume zu glauben und einander zu helfen, sie zu verwirklichen.

Rachel Joyse: Miss Bensons Reise; Fischer Krüger, 478 Seiten

Foto/Quelle: Orellfüssli.ch

Buchtipp publiziert am 01.10.2021


Buchcover: Die nächste Frau

Die nächste Frau

Alex zieht frustriert einen Strich unter ihr bisheriges Leben. Sie benötigt Abstand von ihrer jetzigen Beziehung, die eigentlich keine Beziehung ist und es auch nie werden wird. Da hilft nur ein Ortswechsel. Ein Stellenangebot lockt sie ins ländliche Sauerland. Es ist ein Neuanfang, und sie nimmt sich vor, bei der nächsten Frau alles anders zu machen. Die Nächste wird auf jeden Fall offen zu ihr stehen. Bereits am Tage ihres Vorstellungsgesprächs kreuzen sich ihre Wege mit denen einer attraktiven, wenn auch unhöflichen Motorradfahrerin. Wochen später treffen sie wieder aufeinander. Alex ist Leiterin eines Seniorenzentrums und muss feststellen, dass es sich bei der Frau um eine ihrer Mitarbeiterinnen handelt. Eine Tatsache, die Probleme schafft, und Alex bald an ihre Grenzen bringt.

Eine Liebesgeschichte zweier Frauen, in einer Umgebung, die von Frauen dominiert ist: in einem Seniorenpflegeheim.

Sanne Hipp: Die nächste Frau, Books on Demand, 262 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.09.2021


Buchcover: Nelkenblatt

Nelkenblatt

Die alte Elsa braucht nach einer Herzoperation eine Rundumbetreuung, ins Pflegeheim wollte sie nicht. Jetzt steht da in ihrer Küche Pina, eine junge Migrantin, Flüchtling aus politischen Gründen, die ihr Studium unterbrochen hat. Sie soll im Haus wohnen und Elsa den ganzen Tag helfen. Oder mehr als helfen. Elsas Tochter Luzia weiss genau, was für ihre Mutter gut ist, sie müsse unbedingt mehr essen und jeden Tag an die frische Luft. Sicherheitshalber schickt sie Rezepte per SMS. Aber Elsa mag sich nichts vormachen, sie spürt ihre innere Uhr genau. Viel lieber will sie Pina kennenlernen, woher sie kommt, warum sie im Exil ist und ob sie liebt oder geliebt hat. So entsteht eine feine Verbindung zwischen den beiden Frauen, der jungen Pina und Elsa, die ihrem letzten Aufbruch entgegensieht.

In bester orientalischer Tradition erzählt der Autor Geschichten, die das Leben so schreiben könnten.

Yusuf Ye?ilöz: Nelkenblatt, Limmat, 156 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.09.2021


Buchcover: Ciros Versteck

Ciros Versteck

Der Klavierlehrer Gabriele Santoro lebt zurückgezogen im neapolitanischen Viertel Forcella. Eines Morgens schleicht sich ein zehnjähriger Junge in seine Wohnung. Gabriele erkennt ihn: Es ist Ciro, der Sohn eines Nachbarn, eines Camorra-Mitglieds. Eine unbedachte Tat hat den scugnizzu, den Strassenjungen, in Gefahr gebracht und kann seinen Tod bedeuten. Instinktiv willigt der Musiker ein, Ciro zu verstecken. Er ist ein ruhiger, introvertierter Mann, der für die Musik und die Poesie brennt, dem es aber nicht leichtfällt, seine Beziehungen zu pflegen. Im Laufe der erzwungenen Isolation entwickelt er eine väterliche Zuneigung für den Jungen, der inmitten von Gewalt aufgewachsen ist. In einem gefährlichen Spiel fordert Gabriele Santoro Ciros Verfolger bis zum bitteren Ende heraus.

Mit «Ciros Versteck» ist dem Autor Roberto Andò ein aussergewöhnlicher, poetischer und feinfühliger Roman gelungen.

Roberto Andò: Ciros Versteck; Folio Verlag, 229 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 15.08.2021


Buchcover: Der Solist

Der Solist

September 2017. Der Frankfurter Ermittler Neuhaus stösst zur neu gegru?ndeten Berliner «Sondereinheit Terrorabwehr», die in einer Baracke auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof residiert. Die Bundestagswahlen stehen bevor, in der Hauptstadt hat sich die Gefährdungslage drastisch verschärft. Neuhaus ist ein erfahrener Ermittler, doch die Berliner Kollegen begegnen ihm mit Skepsis. Nur die junge Deutschtu?rkin Suna-Marie kooperiert mit ihm.
Da erschu?ttert eine Serie von Morden die Hauptstadt. Das erste Opfer: ein ju?discher Aktivist, das zweite eine muslimische Anwältin, weitere folgen.
Was verbindet die Fälle? Der Ermittler Neuhaus macht sich auf die Suche. Und in dieser Stadt, in der einen u?berall die Vergangenheit anspringt und die Gegenwart bedrängt, kämpft er allein. Fast allein.

«Der Solist» beschäftigt sich mit Themen der aktuellen Gesellschaft. Ein Roman mit Tiefgang.

Jan Seghers: Der Solist, Rowohlt, 230 Seiten

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Buchtipp publiziert am 01.08.2021


Buchcover: Kleine Wunder um Mitternacht

Kleine Wunder um Mitternacht

Drei junge Einbrecher, die eine Nacht lang untertauchen müssen. Ein verlassener Laden, ein alter Mann, der mit Briefen das Schicksal der Menschen zum Guten wendet ...

Es ist kurz vor Mitternacht, als drei junge Einbrecher in einen verlassenen Gemischtwarenladen eindringen, um nach ihrem Raubzug unterzutauchen. Doch Atsuya, Shota und Kohei wird keine ruhige Stunde bis zum Morgengrauen gewährt: Ein Brief wird von außen durch einen Schlitz in den Laden geworfen, obwohl in der Dunkelheit vor der Tür kein Mensch zu sehen ist. Als ihn die erstaunten Kleinkriminellen öffnen, beginnt eine unglaubliche Geschichte, die eine Nacht lang das Leben unzähliger Menschen verändern wird - und eigentlich begann sie vor über dreißig Jahren, als ein weiser alter Mann mit seinen Worten kleine Wunder vollbringen konnte.

Der neue Roman des japanischen Autors ist aufregender als jeder andere konventionelle Thriller.

Keigo Higashino: Kleine Wunder um Mitternacht, Limes, 414 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

 

Buchtipp publiziert am 15.07.2021


Buchcover: Die Telefonzelle am Ende der Welt

Die Telefonzelle am Ende der Welt

Eine Tagesfahrt von Tokio entfernt steht in einem Garten am Meer einsam eine Telefonzelle. Nimmt man den Hörer ab, kann man dem Wind lauschen – und den Stimmen der Vergangenheit. Viele Menschen reisen zu dem Telefon des Windes, um mit ihren verstorbenen Angehörigen zu sprechen und um ihnen die Dinge zu sagen, die zu Lebzeiten unausgesprochen blieben. So kommt eines Tages auch Radiomoderatorin Yui an den magischen Ort. Im Tsunami im Jahr 2011 verlor sie ihre Mutter und ihre kleine Tochter. Yui lernt in dem Garten den Arzt Takeshi kennen, auch er muss ein Trauma verarbeiten. Die beiden nähern sich an, gemeinsam schöpfen sie neuen Mut. Und erlauben sich zum ersten Mal, dem Leben einfach seinen Lauf zu lassen. Ganz gleich, was es für sie vorgesehen hat ...

Inspiriert von einer wahren Geschichte erzählt Laura Imai Messina kraftvoll und poetisch über Verlust, Einsamkeit und der Schönheit des Lebens.

Laura Imai Messina: Die Telefonzelle am Ende der Welt, btb, 348 Seiten

Foto/Quelle: Buchhaus.ch

Buchtipp publiziert am 01.07.2021


Reguläre Öffnungszeiten

Dienstag: 15.30 Uhr - 17.30 Uhr
Donnerstag: 18.30 Uhr - 20.30 Uhr
Samstag 09.30 Uhr - 11.30 Uhr

 

Öffnungszeiten während Schulferien

Donnerstag: 18.30 Uhr - 20.30 Uhr

Ferienplan auf der Webseite der Schule Lichtensteig